Das Max-Planck-Institut (MPI) für Biochemie ist eine international führende Forschungseinrichtung für Protein-, Struktur- und Zellforschung. Seit 1973 auf dem Campus Martinsried bei München, ist es mit rund 850 Mitarbeitern eines der größten biologisch-medizinisch ausgerichteten Grundlagenforschungsinstitute der Max-Planck-Gesellschaft. Hier arbeiten derzeit Wissenschaftler aus 45 verschiedenen Nationen in zehn
Forschungsabteilungen und 16 selbstständigen
Forschungsgruppen. Zentrale Serviceeinrichtungen unterstützen die Wissenschaftler bei ihren Forschungsprojekten.
Die Forschungsgruppen des MPI für Biochemie kooperieren mit internationalen und nationalen Forschungseinrichtungen, darunter vier große international Forschungsverbünde, die von der EU-Kommission finanziert werden, und drei Exzellenzcluster der Münchner Universitäten. Das internationale Doktoranden-Programm "
International Max Planck Research School for Lifesciences" vernetzt das Institut zusätzlich zu den Forschungskooperationen mit den Münchner Universitäten.Am Institut werden pro Jahr rund 50 Diplom- und Doktorarbeiten fertiggestellt.
Als Keimzelle des Biotechnnologie-Campus Martinsried/Großhadern beteiligt sich das Institut auch am Technologie-Transfer: Pro Jahr meldet das Institut rund 20 Patente an. Mit Unterstützung von MPIB - Wissenschaftlern wurden bisher 16 Biotech-Firmen gegründet.